( Foto: Andreas Radosewic - RadoArt-Media )


Nach einer Verkehrsunfallflucht am Mittwoch (10.7.) auf der Brambauerstraße konnten Polizeibeamte den mutmaßlichen Verursacher im Rahmen der Fahndung stellen. Der Mann war offenbar nicht nur unter Alkohol- und Drogeneinfluss gefahren, auch leistete er den Beamten erheblichen Widerstand.

Ersten Erkenntnissen zufolge war der 39-Jährige gegen 20.15 Uhr mit seinem Peugeot auf der Brambauerstraße unterwegs. In Höhe der Oetringhauser Straße fuhr er auf den vor einer roten Ampel stehenden Seat einer 23-Jährigen aus Bergkamen auf. Verletzt wurde niemand, allerdings entstand ein geschätzter Sachschaden von mehr als 1.500 Euro. Als die junge Frau die Polizei verständigen wollte, zeigte sich der Mann nicht einverstanden - und gab zu verstehen, dass er alkoholisiert sei. Mit hoher Geschwindigkeit fuhr er in Richtung Osten davon.

Im Rahmen der Fahndung ergaben Zeugenhinweise, dass der Gesuchte mittlerweile zu Fuß unterwegs ist. Auf einem Grundstück an der Brambauerstraße entdeckten die Polizisten den mutmaßlichen Unfallverursacher - erfolglos versteckt hinter einem Gebüsch. Als sie den Tatverdächtigen festnehmen wollten, schrie er die Beamten an und widersetzte sich der Festnahme. Dies steigerte sich, als sie ihm das weitere Vorgehen schilderten - zu dem auch der Transport zur Polizeiwache gehörte. Der 39-Jährige schrie weiter und beleidigte die Polizeibeamten mehrfach. Des Weiteren versuchte er, sie mit Kopfstößen zu treffen. Dass sie bei der Durchsuchung des Mannes ein Einhandmesser gefunden hatten, kam erschwerend hinzu.

Neben denen auf Alkoholkonsum ergaben sich auch Hinweise auf den Konsum von Drogen. Ein Vortest verlief positiv (Amphetamin und Kokain). Entsprechende Blutproben wurden veranlasst.

Im weiteren Verlauf zeigte sich der Mann weiterhin wehrhaft. Er trat um sich und versuchte wieder, die Polizisten mit Kopfstößen zu treffen.