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 (Foto: © Feuerwehr Dortmund )


Am heutigen Vormittag gegen 10:40 Uhr alarmierte ein aufmerksamer Nachbar die Feuerwehr Dortmund über einen Zimmerbrand in der Tulpenstraße im Ortsteil Sölderholz. Dieser bemerkte das Piepen eines Rauchmelders und Hilferufe aus einer Nachbarwohnung. Umgehend half er der betroffenen Bewohnerin aus der Wohnung und informierte die weiteren Bewohner.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte befanden sich alle Bewohner des Hauses soweit unversehrt im Freien. Die Flammen schlugen bereits aus der Brandwohnung und die Feuerwehr begann umgehend mit den Löschmaßnahmen. Zwei Trupps unter Atemschutz konnten das Feuer in kurzer Zeit unter Kontrolle bringen. Das Treppenhaus wurde belüftet.

Die Wohnungsinhaberin wurde mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation umgehend vom Rettungsdienst versorgt und in ein Krankenhaus gefahren.

Die Wohnung ist bis auf weiteres unbewohnbar.

Die Brandursache wird von der Kriminalpolizei ermittelt.

Die Feuerwehr hatte 41 Einsatzkräfte der Feuerwache 3 (Neuasseln), der Feuerwache 4 (Hörde), der Feuerwache 6 (Scharnhorst) und der Freiwilligen Feuerwehr Löschzug 27 (Lichtendorf) sowie des Rettungsdienstes vor Ort.




( 39 Grad und total erschöpfte Spieler beim Spiel Brünninghausen gegen Bövinghausen Foto: Andreas Radosewic )


Gestern berichtete unsere Redaktion noch über die teils unerträglichen Temperaturen beim Hecker Cup 2019 und über das Unverständnis das man die Spiele nicht nach hinten legt um die Gesundheit der Spieler zu schützen.

Ein Opfer gestern der Hitze war der Torwart von Brünninghausen Jan Broda der wegen Kreislaufproblemen ausgewechselt werden musste. Heute regiert der ASC 09 und teilt auf seiner Facebookseite mit, das die erste Partie des Tages zwischen dem VfR Sölde und dem SV Brackel 06 frühestens um 18 Uhr, ggf. auch noch etwas später angepfiffen wird. Die ursprünglich für 19.30 Uhr angesetzte Begegnung zwischen Kemminghausen und Kirchhörde verschiebt sich entsprechend. Darüber hinaus wird es wieder mehrere Trinkpausen für die Spieler geben. Man bittet seitens des ASC um Verständnis für die Maßnahmen, die dem Schutz der Gesundheit der Sportler dienen. Auch die nächsten Tage soll auf die Witterung regagiert werden. Evtl Verschiebungen finden dann auch statt.

Anmerkung der Redaktion: Lieber ASC 09, natürlich haben die Zuschauer dafür Verständnis, denn Leib und Leben ist wichtiger als ein Fussballspiel.



( Foto: Andreas Radosewic - RadoArt-Media )


Mit hohem Tempo überholte in der Nacht zu Donnerstag (18.7.) auf der Bundesstraße 1 in Dortmund ein Pkw eine Zivilstreife der Autobahnpolizei. Nach einer Verfolgungsfahrt mit bis zu 190 km/h bei erlaubten 80 km/h trauten die Polizeibeamten ihren Augen nicht:

Im Rückraum des VW-Golf saßen fünf Kinder im Alter von zwei Monaten, zwei, sieben, acht und elf Jahren. Drei von ihnen waren nicht angeschnallt. Zwei Jungen kauerten hinter dem Fahrer- und Beifahrersitz.

Gegen 1.25 Uhr bemerkten die Autobahnpolizisten den VW-Golf, der in Höhe Aplerbeck im "Tiefflug" an ihnen vorbeirauschte. Bei der nächtlichen Verfolgungsfahrt in Richtung Dortmund wurde der Abstand zwischen dem Golf und seinen Verfolgern zeitweise bei sehr hohem Tempo immer größer. Schließlich konnten die Polizisten den Raser aus Düsseldorf noch auf Dortmunder Stadtgebiet stoppen und zur Rede stellen.

Als Grund für sein hohes Tempo gab der Fahrer an, dass er weiter kommen müsse. Die Polizei untersagte die Weiterfahrt, weil die Fahrt in dem Golf mit mehr als fünf Insassen nicht erlaubt ist.

Der Fahrer wird eine Geldbuße in Höhe von voraussichtlich 600 Euro zahlen und für drei Monate seinen Führerschein abgeben müssen. Derzeit wird geprüft, wie sich der 30-Jährige dafür zu verantworten hat, dass drei Kinder nicht angeschnallt waren. Folgen hat die riskante Fahrt vermutlich auch für die Mutter der Kinder. Sie ist eine Verwandte des Fahrers und wäre ebenfalls in der Pflicht gewesen, die Kinder zu sichern.



 

Hier liefen alle Fäden zusammen ( Foto: © Andreas Radosewic - RadoArt-Media )


Im Rahmen des Kirchentag 2019 durfte unsere Redaktion auf Einladung der Johanniter in Dortmund , hier insbesondere  der Pressesprecher Martin Vollmer und Dr. Tobias Eilers, die Einsatzzentrale während des Kirchentages besuchen und uns einen Einblick hinter die Kulissen verschaffen. Auch einen Einblick in die Fahrdisposition unter der Leitung von Christian Huckschlag-Rüdiger wurde uns gewährt. Zahlen über Zahlen wurden uns mitgeteilt, die wir Euch hier mal um die Ohren hauen wollen :-), damit Ihr seht was alles hinter so einer Veranstaltung hängt.

Der Kirchentag war für die Stadt Dortmund ein großes Event, aber die Menschen und ehrenamtlichen Helfer geraten schnell in Vergessenheit. Wobei gerade in solchen Situation ein ausgeklügeltes System stehen muß.

„Was für ein Vertrauen“, lautete das Motto des 37. Deutschen Evangelischen Kirchentags (DEKT) in Dortmund. Vertrauen hatten auch über 2.536 Gäste in die Johanniter, indem sie sich von ihnen behandeln, betreuen oder fahren ließen. Mit gut 1.000 Helferinnen und Helfern aus dem gesamten Bundesgebiet waren die Johanniter fünf Tage lang für die Besucherinnen und Besucher da – alles ehrenamtlich und aus Überzeugung.

Von der zentralen Unterbringung, dem „Johanniterdorf“ in einem Schulzentrum in Dortmund-Aplerbeck, schwärmten die Helferinnen und Helfer täglich aus, um die Veranstaltungen mit Unfallhilfsstellen und Fußstreifen sanitätsdienstlich abzusichern. Am Ende des Kirchentages kamen 848 Sanitäts-Einsätze zusammen. Gut für alle Beteiligten: Nach hohen Temperaturen und der Unwetterwarnung am Mittwoch verliefen die Tage bis Samstag kühler, dadurch fielen die klassischen Hitze-Einsätze geringer aus. Größtenteils wurden leichtere Verletzungen versorgt; dennoch musste der Rettungsdienst 139 Mal für DEKT-Besucher ausrücken – kurioserweise sogar zu einem (ungiftigen) Schlangenbiss. Einen besonderen Schwerpunkt bildeten die Großveranstaltungen mit bekannten Bands und Prominenten aus Politik, Kultur und Kirche, bei denen aufgrund der vielen Zuschauer mehr Hilfeleistungen registriert wurden.


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 Fotos: © Andreas Radosewic - Dortmund-Total


( Foto: © Andreas Radosewic - RadoArt-Media )


Sechs Teenies aus Dortmund und Unna stehen im Verdacht, heute Vormittag (7.6.) zwei Seniorinnen ausgeraubt zu haben. Die Ermittlungen dauern an.

Um 9:14 Uhr wurde eine 73-jährige Frau mit Rollator von zwei Jugendlichen im Rodenbergpark angesprochen. Laut ihren Angaben wollten die Jungs einen zehn-Euro-Schein gewechselt bekommen. Dann ging plötzlich alles ganz schnell: Als sie ihre Geldbörse in die Hand nahm, entrissen die zwei ihr die Börse und flüchteten. Die Seniorin stürzte zu Boden, blieb aber glücklicherweise unverletzt. Bei einer Fahndung im Nahbereich fanden Polizeibeamte die Beute wieder auf. Allerdings waren zuvor Bargeld, ein Personalausweis und die EC-Karte entnommen worden. Mögliche Tatverdächtige trafen die Polizeibeamten nicht an.

Doch das sollte sich wenig später ändern: Gegen 10.45 Uhr spazierte eine 81-jährige Seniorin durch den Rodenbergpark. Auch sie wurde von Jugendlichen - erst zwei, dann vier - angesprochen ob sie Geld wechseln könne. Als sie ihre Geldbörse in die Hand nahm, versuchte einer der vier ihr diese zu entreißen. Allerdings gelang es der Frau, ihre Wertsachen festzuhalten. Als sie laut wurde, und ihre Empörung herausschrie, wurde ein zufällig vorbeigehender Zeuge auf die Situation aufmerksam, er alarmierte die Polizei.

Im Rahmen der Fahndung dann ein Treffer: Die Polizeibeamten stießen in der Straße Am Driesch auf eine sechsköpfige Gruppe, ein Mädchen und fünf Jungs, die der Beschreibung in beiden Fällen ähnelte. Im Gebüsch hinter dem Sextett fanden die Beamten den Ausweis und die EC-Karte des 73-jährigen Raubopfers auf. Die Teenies im Alter von 14, 15, 16 und 17 Jahren stammen überwiegend aus Dortmund, ein Junge aus Unna. Sie sind teilweise polizeibekannt, einige von ihnen sind sogar mehr als nur einmal straffällig geworden.

Weinen, Geplauder und Schuldzuweisungen halfen nicht, die Polizeibeamten nahmen alle sechs vorläufig fest und brachten sie zu unterschiedlichen Polizeiwachen. Von dort wurden sie nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen ihren Erziehungsberechtigten wieder übergeben.


 

Beim Spiel des Aplerbecker SC 09 gegen FC Schalke 04 am Sonntag (26.5.) kam es seitens der Gelsenkirchener Anhänger zu Ausschreitungen. Die Polizei setzte den Einsatzmehrzweckstock und Pfefferspray ein.

Ungefähr 100 Anhänger des FC Schalke 04, darunter zum größten Teil gewaltbereite Ultras, reisten überraschend zu dem Oberligaspiel aus Gelsenkirchen an. Im Eingangsbereich zeigten sich die Ultras unkooperativ. Teilweise sollen sie die Kassen und Ordner überrannt haben. Der Spielanstoß musste um zehn Minuten verzögert werden.

In der zweiten Halbzeit versuchten gewaltbereite Anhänger von Schalke das Stadion unkontrolliert zu verlassen. Dies wollte die Polizei verhindern, um einem provozierten Aufeinandertreffen mit Dortmunder Ultras auf Dortmunder Stadtgebiet vorzeitig entgegenzuwirken. Die Polizei setzte Schlagstöcke und Pfefferspray ein. Die Ultras führten zum Teil sogenannte Passivbewaffnung mit sich, unter anderem Quarzsandhandschuhe und Mundschutz. Eine Polizeibeamtin wurde bei dem Einsatz leicht verletzt.

Im Umfeld des Stadions konnten einige Personen der Dortmunder-Ultra Szene angetroffen werden. Auch sie führten ebenfalls Passivbewaffnung mit sich. Die Polizeibeamten sprachen mehrere Platzverweise aus.

Letztendlich mussten die Schalker nach Spielende in Polizeiobhut bis zum Eintreffen eines Busses warten, der sie gesammelt aufgenommen und aus Dortmund heraus gefahren hat. Ein gegnerisches Aufeinandertreffen kam somit nicht zustande.

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Update: Glückliches Ende in Aplerbeck Egon und seine Hundin "Hanni" sind wieder vereint

Mischlingshündin "Hanni" war plötzlich verschwunden. Ihr Besitzer fand seine achtjährige Hündin am vergangenen Dienstag 02. Januar 2018, um kurz nach 13.05 Uhr nicht mehr an ihrem Platz, vor einem Lebensmittelsupermarkt in Dortmund-Aplerbeck, an der Rodenbergstraße, im dortigen Rodenberg Center.

Der 58-Jährige Mitarbeiter der Zeitschrift "Bodo", hatte Hanni wie üblich vor dem Lebensmittelmarkt gegen 12.00 Uhr in ihrem Körbchen abgelegt, neben ihren Hundenäpfen mit Futter und Wasser. Hanni war mit ihrer roten Leine und Geschirr angebunden. Als der 58-Jährige zu Hannis Körbchen, gegen 13.00 Uhr, zurückkam, war die achtjährige Mischlingshündin verschwunden. Vermutlich "entführt", bzw. gestohlen. Hanni hat langes Fell und ist grau mit weißen Strähnen. Sie ist sehr zutraulich. Die Hündin trägt einen Chip mit der Nr. 276094100139815. Mittlerweile gibt es Hinweise auf eine weibliche Tatverdächtige. Die Ermittlungen dauern an.


 

Gegen 3.30 Uhr wurde die Feuerwehr in die Kopernikusstraße alarmiert. Dort brannte nach Angaben des Anrufers eine Gartenhütte, die direkt an ein Reiheneckhaus angebaut war. Dessen Bewohner (zwei Erwachsene und ein zweijähriges Kind) hatten sich bereits in Sicherheit gebracht. Durch eine durchgebrannte Verbindungstür hatte sich der Brand erheblich auf das Wohnhaus ausgebreitet. Der Rettungsdienst transportierte das Kind sowie eine Polizeibeamtin nach einer ersten Versorgung, zur weiteren medizinischen Untersuchung in ein Krankenhaus. Die Einsatzkräfte löschten den Brand mit zwei Strahlrohren unter Atemschutz. Eine im Haus befindliche Katze konnte gerettet werden. Nachdem Nachlösch- und Lüftungsarbeiten abgeschlossen waren, übernahm die Polizei die Brandursachenermittlung. An der Einsatzstelle befanden sich 43 Einsatzkräfte der Feuerwachen 3 (Neuasseln), 6 (Scharnhorst) und des Löschzuges 24 (Asseln) der Freiwilligen Feuerwehr sowie des Rettungsdienstes.


 

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