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Die Dortmunder Titanenwurz „Turbo-David“ hat sich am Wochenende eine riesige Fangemeinde „erblüht“. Exakt 5.296 Besucherinnen und Besucher waren live bei dem Spektakel dabei!

Dr. Patrick Knopf, Direktor des Botanischen Gartens Rombergpark: „Wir sind besonders stolz, dass unsere Titanenwurz so jung geblüht hat - noch nicht mal 35 Monate hat es gedauert. Und wir freuen uns, dass so viele Besucherinnen und Besucher dieses freudige Ereignis mit uns erlebt haben. Ich bin schon jetzt sehr gespannt, wie groß ,Turbo-David‘ bei der nächste Blüte sein wird!"

Am frühen Freitagnachmittag ging alles ganz schnell. Das tief-burgunderrote Hüllblatt von Titanenwurz „Turbo-David“ öffnete sich schon vor 13 Uhr und gab zum ersten Mal den Blick ins Innere des Blütenstandes frei. Eigentlich etwas zu früh, hatte man die Öffnung doch erst für den späteren Nachmittag erwartet. Umso mehr freuten sich die Besucherinnen und Besucher, die schon vor Ort waren.

Nach dem Startschuss gab es kein Halten mehr: Um 17 Uhr verlief die Warteschlange schon durch die gesamten Gewächshäuser. Immer mehr Fans reihten sich ein, so dass die Schlange vor dem Kassenhäuschen schließlich über 150 Meter lang war. Und das bis tief in die Nacht hinein!

„Die Stimmung bei den Wartenden war gut – es wurde gescherzt und gelacht. Einige hatten sich Verpflegung mitgebracht. Schließlich galt es, bis zu zweieinhalb Stunden Wartezeit überbrücken. Diese fröhliche und gelassene Atmosphäre wird mir immer in Erinnerung bleiben“, so Dr. Knopf weiter.

In der Adventszeit 2017 machte der Zoo Dortmund seinen Besucherinnen und Besuchern zum zweiten Mal ein besonderes Angebot: Vom 3. bis 23. Dezember lief die Aktion „Zoo wie du willst“. In dieser Zeit konnten Zoo-Besucherinnen und –besucher selbst bestimmen, wie viel ihnen der Besuch wert ist. Der Zoo Dortmund wollte mit der Aktion neue Besucherzielgruppen erschließen und auch in der kälteren Jahreszeit für einen Besuch werben. Nachdem „Zoo wie du willst“ im Advent 2016 sehr erfolgreich lief, fällt die Bilanz 2017 recht bescheiden aus.

Nur rund 5.100 Interessierte nahmen das Angebot wahr, den Zoo zum selbstbestimmten Eintrittspreis zu besuchen. Das sind gut 12.000 weniger als im Vorjahr. nsgesamt sind die Besucherzahlen jedoch im Aktionszeitraum nach wie vor höher als mit durchschnittlich 1.800 Besucherinnen und Besuchern im Vergleichszeitraum der Vorjahre. Als Gründe für die geringere Resonanz kommen wahrscheinlich drei Faktoren in Betracht: das sehr schlechte Wetter, die um eine Woche kürzere Adventszeit und das Fehlen des Neuigkeits-Effektes. Die überwiegende Mehrheit der Menschen zahlte deutlich weniger als den „Normalpreis". Der Pro-Kopf-Erlös fiel mit 3,80 Euro statt 2,40 Euro. jedoch höher aus als im vergangenen Jahr. Einige wenige Gäste haben mehr gezahlt als den Normalpreis, weil sie die Leistung, die der Zoo und sein Team täglich erbringen, angemessen honorieren wollten.

Ob die Aktion in der Adventszeit 2018 abermals wiederholt werden wird, entscheidet sich erst in der zweiten Jahreshälfte.


 

Das Warten aufs Christkind fällt vor allem Kindern an Heiligabend schwer. Eine schöne Gelegenheit, die Zeit bis zur Bescherung zu überbrücken, bietet der Zoo Dortmund: An Heiligabend (24. Dezember) kann man die Wartezeit mit „Rudolph“ und Co. verbringen. Um 13.15 Uhr bekommen die Rentiere im Zoo zur Feier des Tages vor den Augen der Besucherinnen und Besucher eine Ladung ihres Lieblingsessen serviert: Rentierflechte. Wie in amerikanischen Zeichentrickfilmen vor einen Schlitten gespannt werden die Rentiere anschließend nicht – aber dazu wird voraussichtlich auch der Schnee fehlen... Der Zoo hat nicht nur Heiligabend, sondern an allen Feiertagen zum Jahreswechsel geöffnet und freut sich auf Besucher.


 

Auf frischer Tat, in einer aufgebrochenen Wohnung, konnten vergangenen Freitag, 15. Dezember 2017, 16.46 Uhr, drei mutmaßliche Einbrecher in Dortmund, Am Bahnhof Tierpark, von Streifenteams der Polizei Dortmund festgenommen werden.

Ein aufmerksamer Nachbar hatte kurz zuvor fünf verdächtige Personen im Hausflur vor der Wohnung seiner Nachbarin beobachtet. Hierbei machten sich diese Personen auch an der Wohnungstür zu schaffen. Der Zeuge griff kurentschlossen zu seinem Telefon und wählte den Notruf der Polizei. Als die Einsatzkräfte Augenblicke später vor dem Mehrfamilienhaus eintrafen, konnte der Zeuge noch eine verdächtige Personen, die möglicherweise vor dem Haus "Schmiere" stand, in Richtung Rombergpark flüchten sehen. Drei der fünf mutmaßlichen Täter befanden sich offenkundig noch in der betroffenen Wohnung. An der Wohnungstür waren deutlich erkennbare Einbruchsspuren erkennbar. Auf die deutliche Ansage der Einsatzkräfte die Tür zu öffnen, reagierten die Tatverdächtigen zunächst nicht. Von innen versuchte einer der Täter verzweifelt sich gegen die Tür zu stemmen. Letztendlich mussten sich die Beamten mit Nachdruck Zutritt zur aufgebrochenen Wohnung verschaffen. In der Wohnung nahmen die Beamten zwei 35 und 45 Jahre alte Frauen aus Kroatien und Frankreich, sowie einen 26-Jährigen aus den Niederlanden fest. Bei der Durchsuchung der Tatverdächtigen stellten die Beamten diverses Einbruchswerkzeug und Ausweisdokumente sicher. Alle drei Tatverdächtigen haben polizeiliche Vorerkenntnisse auf Grund ähnlich gelagerter Delikte

Bei einem Verkehrsunfall am Samstag (11.11.) gegen 18.25 Uhr in der Straße Am Rombergpark sind fünf Menschen verletzt worden. Zudem entstand hoher Sachschaden. Ersten Erkenntnissen zufolge war eine 23-Jährige aus Iserlohn mit ihrem Mercedes auf der Straße Am Rombergpark in Richtung Osten unterwegs. In Höhe der Ruhrallee wollte sie links abbiegen. Hierbei übersah sie offenbar den entgegenkommenden Dacia einer 49-jährigen Dortmunderin. Es kam zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Bei dem Unfall verletzte sich die 49-Jährige schwer, die 23-Jährige verletzte sich leicht. Die zwei Kinder (beide 10) und die Jugendliche (15) im Auto der 23-Jährigen erlitten ebenfalls leichte Verletzungen. Auch sie stammen aus Iserlohn. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 16.000 Euro.


 

Verstoß gegen das Tierschutzgesetz: Zoos und Tierparks halten Wasservögel wie Flamingos, Pelikane und Gänse häufig auf einer malerisch wirkenden Teichanlage. Die Vögel werden für diese trügerische Idylle verstümmelt. Um sie am Wegfliegen zu hindern, werden die Tiere durch regelmäßiges Beschneiden der Federn oder chirurgische Eingriffe flugunfähig gemacht. Diese Maßnahmen sind ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz, wie die Bundesregierung bereits 2015 in ihrer Antwort auf eine Anfrage der Fraktion Die Linke bestätigte. Laut Schätzung von 2016 werden in deutschen Zoos und Tierparks rund 10.000 flugunfähig gemachte Vögel gehalten. Um gegen diese tierquälerische Praxis vorzugehen, erstattete PETA in dieser Woche Strafanzeige gegen den Zoo Dortmund und 19 weitere Zoos und Tierparks in Deutschland. Die Tierrechtsorganisation fordert das Ende der systematischen Verstümmelung von Vögeln in zoologischen Einrichtungen, und spricht sich grundsätzlich gegen die Haltung dieser Tiere in Gefangenschaft aus.

„Obwohl das Verstümmeln von Vögeln in Zoos gegen das Tierschutzgesetz verstößt, drücken die meisten Behörden und Bundesländer beide Augen zu“, so Dr. Yvonne Würz, Fachreferentin für Tiere in der Unterhaltungsbranche bei PETA. „Den Wasservögeln wird auf grausame Art und Weise ihre natürliche Fortbewegung verwehrt, nur um sie den Besuchern in Freianlagen nett zu präsentieren. Das ist, als würde man einem gesunden Menschen die Fähigkeit zum Laufen nehmen.“

Zoos scheuen meist Kosten und Mühen, um Wasservögel mit baulichen Veränderungen wie dem Überzäunen vorhandener Freianlagen flugfähig halten zu können. Obwohl „das vollständige oder teilweise Amputieren von Körperteilen oder das vollständige oder teilweise Zerstören von Organen oder Geweben eines Wirbeltieres“ laut Tierschutzgesetz verboten ist, werden vor allem Wasservögel weiterhin routinemäßig flugunfähig gemacht. Beim sogenannten Flügelstutzen werden die Schwungfedern an einem oder beiden Flügeln gekürzt. Da die Federn wieder nachwachsen, muss diese Methode regelmäßig wiederholt werden. Für die Tiere bedeutet es wiederkehrenden Stress, wenn sie eingefangen werden. Irreversible Methoden hingegen verhindern, dass die Schwungfedern nachwachsen. Hierzu werden die Federfollikel (der Wachstumsort der Federn) chirurgisch entfernt oder durch eine Laserbehandlung zerstört. Auch eine Teilamputation am Flügelknochen („Kupieren“) wird teilweise vorgenommen. Das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz äußerte sich zum Flugunfähigmachen eindeutig: „Das tierschutzrechtliche Amputationsverbot erfasst gleichermaßen vorübergehende wie dauerhafte Maßnahmen, die dazu dienen sollen, bei Vögeln die Flugfähigkeit einzuschränken oder zu unterbinden.“

Vogelarten wie Flamingos und Pelikanen wird es durch den Eingriff unmöglich gemacht, sich artspezifisch fortzubewegen. Ostafrikanische Rosaflamingos beispielsweise können auf dem Weg zwischen ihrem Brutgebiet und den Nahrungsgründen in einer Nacht bis zu 640 Kilometer weit fliegen und dabei Geschwindigkeiten von bis zu 55 Stundenkilometern erreichen. Zudem sind die meisten der in Zoos gezeigten Arten nicht gefährdet, sondern dienen der bloßen Zurschaustellung.

Foto: Hans Hillewaert


 

In der Adventszeit macht der Zoo Dortmund seinen Besucherinnen und Besuchern auch in diesem Jahr ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk: Vom 3. bis 23. Dezember 2017 läuft die Aktion „Zoo wie du willst“. In dieser Zeit können Zoo-Besucher selbst bestimmen, wie viel ihnen der Besuch wert ist. Ein kostenloser Eintritt ist dabei nicht möglich, an der Kasse gibt es einen Beleg. Der Zoo Dortmund möchte mit der Aktion neue Besucherzielgruppen erschließen und auch in der kälteren Jahreszeit für einen Besuch werben.

Nachdem „Zoo wie du willst“ bereits im vergangenen Advent sehr erfolgreich lief, wird die Aktion nun wiederholt. Im Advent 2016 gab es eine wesentlich höhere Anzahl an Besucherinnen und Besuchern als in den Vergleichszeiträumen der Vorjahre. Der Zoo hatte damit unzweifelhaft das Interesse der Menschen geweckt. Auch bei kühlem oder regnerischen Wetter hat der Zoo Dortmund einiges zu bieten: Es gibt eine Reihe an begehbaren Tierhäusern, in denen die Tiere im Trockenen und Warmen beobachtet werden können. Zudem sind viele Tiere gerade bei kühleren Temperaturen wesentlich aktiver als an warmen Sommertagen. Wer noch auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken ist: Im Zoo gibt es bereits Jahreskarten für 2018 – oder die Patenschaft für das Lieblingstier.

www.zoo.dortmund.de

Foto: Andreas Radosewic / Radoart-Media


 

Die farbigen Blätter der Bäume und die reifenden Früchte kündigen den Herbst bereits an. Von Gelb und Orange über Rot bis zum tiefen Schwarzviolett erstrahlen im „Indiansummer“ die berühmten Gehölzsammlungen des Botanischen Gartens Rombergpark. Warme Braunttöne kennzeichnen viele Samen und Früchte. In dieser wunderschönen Landschaft findet am kommenden Sonntag. 8. Oktober, von 11 bis 18 Uhr bereits zum zwölften Mal der traditionelle Herbstmarkt „Kastanie & Co.“ statt. In der Erntezeit Herbst dreht sich alles um Bäume und Sträucher, die herbstliche Früchte liefern. Dabei sind nicht nur die bekannten Rosskastanien gemeint. Auch die essbaren Maronen, die ölhaltigen Bucheckern und stärkehaltigen Eicheln sowie deren Verwandte stehen im Mittelpunkt des Kastanienmarktes. Der Titel „Kastanie und Co.“ weist auf die Bedeutung dieser Bäume und die Nutzung ihrer Früchte hin. Über 70 Händler, Aussteller und „grüne“ Vereine präsentieren sich, ihre Arbeit und Waren auf dem Hauptweg des Botanischen Gartens Rombergpark. Vom Torhaus entlang des großen Weihers und der Talwiese laden sie zum Verweilen, Genießen und Staunen ein. Dazu gibt es verschiedenste herbstliche Genüsse wie zum Beispiel Kürbissuppe, heiße Maronen, vegetarisch-orientalische Spezialitäten sowie Flammkuchen und Federweißer. Der Spielbogen bietet Kindern die Möglichkeit zum Basteln und Spielen mit Kastanie & Co.. Am Stand der Freunde und Förderer des Botanischen Gartens Rombergpark wird es mit der Rate-Aktion „Kastanie & Co.“ für Kinder und Erwachsene ab 14 Uhr spannend: Ein Ratespiel mit Naturalien zu Bäumen, die man auch im Botanischen Garten finden kann. Welche Nuss gehört zu welchem Blatt bzw. welchem Baum? Natürlich gibt es auch süße Preise für die richtige Antwort und fidget spinners für ganz Geschickte. Von 11 bis 14 Uhr können am gleichen Stand gemeinsam mit einer Floristin Herbststräuße – gerne mit eigenen Blumen - gebunden werden. Beide Aktionen sind kostenlos - kleine Spenden zugunsten des Botanischen Gartens sind gern gesehen. Auch der Erlös der leckeren Bratwürstchen des Freundeskreises geht zu 100 Prozent an den Botanischen Garten. (Foto: Andreas Radosewic / RadoArt-Media)


 

    

 

 

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