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In einem leerstehenden Anbau eines Gebäudes an der Rahmer Straße in Dortmund-Huckarde wurde in den frühen Morgenstunden des 20.01.2018 der Leichnam eines 41jährigen Polen gefunden. Der Leichnam wies Kopfverletzungen auf, die auf stattgefundene Gewalteinwirkung schließen lassen. Dies wurde durch eine Obduktion bestätigt. Die durchgeführten Ermittlungen ergaben einen Anfangsverdacht gegen zwei polnische Staatsbürger, die sich in der Wohnung des Verstorbenen aufhielten. Beide wurden vorläufig festgenommen. Die Ermittlungen wegen des Vorwurfs der Körperverletzung mit Todesfolge dauern an.


 

Bislang unbekannte Täter haben in der Nacht zu Montag (18. Dezember) die Außenspiegel mehrerer Autos in Dortmund-Dorstfeld abgetrennt. Nun sucht die Polizei Zeugen.

Ersten Ermittlungen zufolge hat es die Polizei in diesem Fall mit ziemlich frustrierten Tätern zu tun. Anders lässt es sich nicht erklären, warum jemand die Außenspiegel mehrerer Autos in der Wittener Straße mit roher Gewalt abtritt. Mindestens fünf beschädigte Fahrzeuge wurden der Polizei zum jetzigen Zeitpunkt gemeldet. Die Täter flüchteten anschließend unerkannt.

Nun sucht die Polizei Zeugen, die in der Tatzeit zwischen 21 und 6 Uhr morgens verdächtige Personen oder Geräusche wahrnahmen. Die Polizei kann den Tatort auf den Bereich zwischen Flözweg und Zollvereinstraße eingrenzen. Melden Sie sich bitte bei der Dortmunder Kriminalwache unter der Rufnummer 0231-132-7441.


 

Das Tierheim Dortmund stoppt ab Samstag, 16. Dezember, bis zum 2. Januar 2018 die Vermittlung von Haustieren. Bereits seit fünf Jahren wird dieser Vermittlungsstopp in der Vorweihnachtszeit auf Wunsch von Besucherinnen und Besuchern des Tierschutzzentrums Dortmund durchgeführt und hat sich bewährt. Damit soll verhindert werden, dass Schützlinge des Tierschutzzentrums als Geschenke unter dem Weihnachtsbaum landen. „Wir werden dann bis zum Neujahr 2018 keine Tiere an Interessenten abgeben. Die Anschaffung eines tierischen Mitbewohners sollte gründlich durchdacht und geplant sein – schließlich hat jedes Haustier eigene, artspezifische Bedürfnisse an die Haltung in Haus und Wohnung, die die Besitzerin und den Besitzer neben Geld auch eine Menge Zeit kosten können. Dies wird bei der Suche nach einem passenden Weihnachtsgeschenk oftmals nicht bedacht“, erläutert der Leiter des Tierschutzzentrums Peter Hobrecht. Haustiere, die unbedacht gekauft werden, landen oft nach kurzer Zeit in Tierheimen. Deshalb appelliert das Tierschutzzentrum Dortmund an Unentschlossene, auf der Suche nach dem richtigen Präsent zur Weihnacht: Denken Sie bitte auch im Sinne der „Geschenke“ und verzichten Sie auf Haustiere unter dem Weihnachtsbaum!

Entlaufene und wiedergefundene Tiere können von ihren Besitzern auch an den Feiertagen im Tierheim abgeholt werden: An Heiligabend, den beiden Weihnachtsfeiertagen sowie Silvester und Neujahr wird das Tierheim Hallerey dazu in der Zeit von 12 bis 13 Uhr seine Türen öffnen.


 

Heute Nachmittag fand die dritte Informationsveranstaltung für die von der Räumung des Hannibals betroffenen Mieterinnen und Mieter statt. In der Stahlhalle der DASA standen Mitglieder des Krisenstabes der Stadt Dortmund und dessen Leiter, Planungsdezernent Ludger Wilde, erneut Rede und Antwort. Die Räumung der Immobilie war wegen akuter Verstöße des Eigentümers gegen den Brandschutz durchgeführt worden. Für die Bewohnerinnen und Bewohner hat Gefahr für Leib und Leben bestanden. Die Mängel sind vom Eigentümer zu beheben. Erst danach kann das Gebäude wieder bezogen werden. Nach Einschätzung der Firma „Intown“ ist die Behebung der Mängel nicht unter zwei Jahren möglich. Die Stadt hält diese Einschätzung nach jetzigem Kenntnisstand für nachvollziehbar. Auf der Info-Veranstaltung führte Ludger Wilde aus, dass die Stadt Dortmund am kommenden Montag, 23. Oktober, die Gebäude, deren Nutzungsuntersagung sie im Wege einer Ersatzvornahme durchgesetzt hat, an die Eigentümerin zurückgeben wird. Die Firma „Intown“ erhält zu diesem Zeitpunkt die Schlüssel des Gebäudes und damit den Besitz zurück. Die uneingeschränkte Nutzungsuntersagung bleibt bestehen. Die Betretungsregelungen kann „Intown“ aufrechterhalten. Das bedeutet für die Betroffenen: Ab diesem Zeitpunkt werdenVertreter der Firma „Intown“ deren Ansprechpartner für das Betreten der Gebäude und der Wohnungen sein. Ein uneingeschränktes und dauerhaftes Betreten der Wohnungen wird weiterhin nicht möglich sein. Auch für weitere Fragen, die die Gebäude betreffen, müssen sich die Betroffenen wieder an die Verwalterin bzw. die Eigentümerin wenden. Das Beratungszentrum der Stadt Dortmund Wittener Straße 120a bleibt bis auf Weiteres eingerichtet und geöffnet. Auf der Veranstaltung nutzten die Betroffenen an den dafür extra eingerichteten Informationstischen ausführlich den Kontakt zu den anwesenden Vertretern von Sozialamt, Wohnungsamt, Bauordnungsamt, Jobcenter und Mieterverein, um sich über die Hilfen und Unterstützungsangebote zu informieren.


 

Auf der Veranstaltung wurde den von der Räumung des Gebäudes Betroffenen ein erweitertes Hilfeangebot vorgestellt. Kern der erweiterten Unterstützungsangebote ist das „Beratungszentrum Hannibal 2“, das ab heute, 9 Uhr, im Zeichensaal des Creativ-Zentrums der VHS in Dorstfeld, Wittener Str. 120a/Ecke Oberbank, mit mehreren Mitarbeitern seine Arbeit aufgenommen hat. Die Aufgaben des Infopoints am Hannibal 2 werden dorthin überführt und die Hilfen erweitert. Über einen nach wie vor bestehenden Service vor Ort am Hannibal 2 werden allerdings weiterhin der Zugang zum Gebäude und Terminabsprachen zu möglichen eigenorganisierten Umzügen geregelt. Alle Details zum Hilfe- und Unterstützungsangebot sind aufgeführt unter www.hannibal.dortmund.de.

Zu einer zweiten Informationsveranstaltung lädt Oberbürgermeister Ullrich Sierau die Mieter und Mieterinnen des Hannibal 2 ein. Teilnehmen wird neben dem Oberbürgermeister auch Ludger Wilde, Leiter des Krisenstabes, und weitere Mitglieder des Krisenstabs. Die Veranstaltung findet statt, Montag, 9. Oktober, Beginn 16.30 Uhr, in der Stahlhalle der DASA, Friedrich-Henkel-Weg 1-25, 44149 Dortmund. Auf der Veranstaltung wird den Betroffenen ein erweitertes Hilfeangebot vorgestellt. Dazu gehört unter anderem ein neues „Beratungszentrum Hannibal 2“, das ab kommenden Montag, 9 Uhr, im Zeichensaal des Creativ-Zentrums der VHS in Dorstfeld, Oberbank 1, mit mehreren Mitarbeitern seine Arbeit aufnehmen wird. Die Aufgaben des Infopoints am Hannibal 2 werden dorthin überführt und die Hilfen erweitert. Über den bestehenden Service vor Ort am Hannibal 2 werden allerdings weiterhin der Zugang zum Gebäude und Terminabsprachen zu möglichen eigenorganisierten Umzügen geregelt.


 

Am frühen Dienstagmorgen (2.10.) kam es in Dortmund-Dorstfeld zu einer Bedrohungslage. Gegen 2 Uhr morgens ging der Notruf bei der Polizei ein. Ein 52-jähriger Familienvater soll seine Frau und seine Tochter in der gemeinsamen Wohnung an der Wittener Straße mit einer Waffe bedrohen. Die alarmierten Polizisten sperrten den Bereich sofort weiträumig ab. Im Verlauf des Einsatzes konnte sowohl die Frau, als auch die erwachsene Tochter, die Wohnung unverletzt verlassen. Spezialeinsatzkräfte stürmten daraufhin die Wohnung und nahmen den 52-jährigen Dortmunder fest. Die Beamten fanden in der Wohnung mehrere Schreckschusswaffen, sogenannte PTB-Waffen. Eine scharfe Schusswaffe fanden die Beamten nicht. Der Einsatz war um 5.25 Uhr beendet. Ersten Ermittlungen zufolge sind familiäre Probleme Hintergrund der Tat. Der Dortmunder musste am darauffolgenden Tag nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen mit Rücksprache der Staatsanwaltschaft entlassen werden.


 

Auf einer Versammlung für die Mieterinnen und Mieter des „Hannibal 2“ in der Stahlhalle der Dorstfelder DASA erläuterte Oberbürgermeister Ullrich Sierau den Betroffenen heute noch einmal, dass es zur Räumung des Wohnkomplexes wegen der durch den Eigentümer der Immobilie verursachten akuten Brandschutzmängel keine Alternative gegeben habe. „Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht“, so der OB. „Wir hatten aber keine andere Wahl.“ ( Foto: Andreas Radosewic / RadoArt-Media )

Über zwei Stunden diskutierten OB Sierau und Mitglieder des Krisenstabes auf der Informationsveranstaltung mit rund 150 Mieterinnen und Mietern. Sierau nannte es bedauerlich, dass der Vermieter der Immobilie, der die Zustände verursacht habe, eine Einladung zu dem Informationstreffen in der DASA ausgeschlagen habe. Ohne ihn sei die Bewältigung der Lage schwierig. Auch Ludger Wilde, Leiter des Krisenstabes, verdeutlichte erneut, dass das Abstellen der Mängel Aufgabe des Eigentümers sei. Ziel der Stadt sei es, dass das Gebäude wieder dem Wohnungsmarkt zur Verfügung stehe. Das werde allerdings eher Monate als Wochen dauern, so Wilde. Der Eigentümer müsse die Mängel aufnehmen und den Brandschutz wieder herstellen. „Das ist die ganz klare Rollenverteilung.“ Man bremse den Eigentümer nicht. Ganz im Gegenteil: Aktivitäten seinerseits würde die Stadt ausdrücklich begrüßen.

Mieterinnen und Mieter kamen im Lauf des Info-Nachmittags mit vielen Problemen und Widrigkeiten auf die Vertreter der Stadt zu, die Rede und Antwort standen. Zum Ende des Treffens sagte OB Sierau verbesserte Hilfsangebote zu. Sie betreffen unter anderem die personelle Ausstattung des Beratungspunkts am Hannibal, individuelle Lösungen für Härtefälle beim Transport der Kinder zur Kita oder zur Schule sowie auch ein erweitertes Angebot am Hannibal für ein professionelles Umzugsmanagement. Das soll noch diese Woche greifen. Zudem erfolgte die Zusage, dass alle Betroffenen und Umzugswilligen finanzielle Hilfen bei einem möglichen Umzug bekommen. Die Möglichkeiten zur Begehung der einzelnen Wohnung sollen zeitlich ausgeweitet werden. Durch die bessere personelle Ausstattung werden auch verbesserte individuelle Beratungen geschaffen.


 

    

 

 

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