( Foto: Feuerwehr Dortmund )


Am Donnerstag nachmittag kam es gegen ca. 16.05 Uhr auf der Brackeler Strasse stadtauswärts zu einem schweren Verkehrsunfall. Bei dem Unfall mit drei beteiligten PKW wurden drei Person verletzt, zwei davon schwer. Da bei beiden Eingeklemmten Personen Lebensgefahr bestand, erfolgte seitens der Feuerwehr eine sogenannte "Crash-Rettung" (Schnellstmögliche Befreiung) aus den stark deformierten Fahrzeugen.

Durch das Unfallszenario und die große Anzahl an Einsatzkräften kam es rund um den Borsigplatz zu großen Verkehrsbehinderungen,die längere Zeit andauerten.

Nachdem alle drei Verletzten vor Ort erstversorgt worden waren, erfolgte ein Transport in spezialisierte Krankenhäuser zur weiteren Behandlung. Nachdem die Anfahrt zur Einsatzstelle für die Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr durch die vorbildlich gebildete Rettungsgasse ganz problemlos möglich war, hatte ein Verkehrsteilnehmer mit seinem weißen Audi leider nicht die nötige Geduld, die Aufhebung der Straßensperrung abzuwarten und wendete auf der zweispurigen Straße und fuhr durch die Rettungsgasse zurück. Leider ist immer noch nicht bei allen Autofahrern angekommen, wie man sich in so einer Situation zu verhalten hat. Die Feuerwehr fertigte aber ein Foto mit Kennzeichen an. Dieser Fahrer wird jetzt wohl eine saftige Strafe bekommen.

Nach Beendigung aller Feuerwehrmaßnahmen wurde die Einsatzstelle zur Ermittlung der Unfallursache und der Höhe des Sachschadens an die Polizei übergeben.

Die Polizei hierzu:

Kurz nach 16 Uhr kam es auf der Brackeler Straße in Richtung Asseln zu dem folgenschweren Unfall. Eine 69-jährige Frau aus Bochum stieß in Höhe der Ausfahrt B 236 mit dem Auto einer 56-jährigen Frau aus Kamen frontal zusammen. Eine nachfahrende 55-jährige Frau aus Unna kollidierte daraufhin mit dem Fahrzeug der 56-Jährigen.

Zuvor war die Bochumerin an einer unbekannten Örtlichkeit in der falschen Richtung auf die Brackeler Straße aufgefahren. Die Gründe sind aktuell unklar.

Die 69-Jährige wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Ein Rettungshubschrauber flog sie in ein Krankenhaus. Es besteht Lebensgefahr. Rettungswagen brachten die schwer verletzte 56-Jährige und die leicht verletzte 55-Jährige in umliegende Krankenhäuser. Es entstand ein Sachschaden von circa 50.000 Euro.