© Andreas Radosewic


Die Straßen der Dortmunder Innenstadt sind weder Rennstrecken, noch sind sie Vergnügungsparks für die Angehörigen der Tuning- und Poserszene. Das hat die Polizei Dortmund auch an diesem Wochenende wieder bei Kontrollen der Raser- und Tuningszene klargemacht. Dabei mussten die Beamten zahlreiche Platzverweise aussprechen und stellten diverse Verstöße fest.

So hatten sich am späten Freitag- (13.) und Samstagabend (14. November) wieder zahlreiche Personen aus der Szene im Bereich des Wallrings und den Parkplätzen an der Brügmannstraße angesammelt. Die Polizei kontrollierte in der Nacht zu Samstag insgesamt 72 Fahrzeuge, in der Nacht zu Sonntag waren es fast 100 Fahrzeuge.

In der Nacht zu Samstag mussten die Beamten insgesamt 33 Platzverweise erteilen - teils an Personen, die mit lauter Musik und lautstark aufheulenden Motoren die Anwohnerinnen und Anwohner des Walls belästigten, teils an solche, die in der Brügmannstraße Anwohnerinnen und Anwohner vom Schlaf abhielten. Einige von ihnen verstießen zusätzlich noch gegen die geltende Maskentragepflicht oder das Ansammlungsverbot. Zu einer Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen des Erlöschens der Betriebserlaubnis sowie sieben Verwarngeldern wegen diverser Verkehrsverstöße kamen in dieser Nacht daher sieben Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen des Verstoßes gegen die Coronaschutzverordnung hinzu.

In der Nacht zu Sonntag kamen die Beamten auf insgesamt 120 erteilte Platzverweise - vor allem in den Bereichen Nebenfahrbahn Schwanenwall und Brügmannstraße. Zudem ahndeten die Beamten unter anderem 15 Verkehrsverstöße verschiedener Art, einen Fall von Fahren ohne Fahrerlaubnis sowie zwei Fälle, in denen das Mobiltelefon am Steuer genutzt wurde.

Mit den bewährten Sperr- und Kontrollstellen konnten die Einsatzkräfte in beiden Nächten für Beruhigung sorgen.